Total Fiction | 2015 | Internetseite (nicht realsiert)

Ziel dieser Internetplattform ist es, Geschichten zu entwerfen, die nicht vom thematischen oder stilistischen Aspekt, sondern aus einem Methodischen angegangen werden. Die Eckpunkte der Geschichte kann dem Zufall überlassen werden oder mittels Stichwörtern definiert werden. Grundlage ist in jedem Fall die Googlesuchmaschine die Bilder und Textframente liefert und zu einer Collage zusammenfügt. Diese Collage ist dann die Erzählung.

 

 

 

LOG | 2014 | Serie von 26 Zeichngen | Bleistift auf Papier A5

Diese Zeichnngen bestehen aus drei Elementen. Das erste Element ist ein Begriff. Dieser Begriff ist das meist gegooglete Wort in der Schweiz an einem bestimmenten Tag. Der Tag wir als zweites Element im Form des Datums dargestellt. Das dritte Element ist eine wissenschaftliche Darstellung, das aus einem Physikbuch stammt. 

 

 

 

Den naturwissenschaftlichen Bildern auf die Schliche kommen
2013 | 9 Objekte je 70 x 100cm  | Titanweiss mit verschiedenen Bindemittel auf Leinwand | MDF-Platten mit Klammern

Aus einer Sammulg von wissenschaftlichen Bildern, die aus Zeitungen, Zeitschrifen und Bücher stammen, wurden neue phantaschischen Welten collagiert. Diese bunten Bilderwelten wurden anschliessend nur in unterschiedlichen Weisstöten auf Leinewand gemalt.

 

 

 


Sigma West 44 x 8m

Reflexion | 2011 | 4 Megaposter | Sihlcity Zürich

Die vier zur Verfügung stehenden Blachenflächen sollen als eine Art Spiegel fungieren, die einen Ausschnitt der umliegenden Architektur wiedergeben. So zu sagen eine partielle Verdoppelung des Äusseren von Sihlcity. Die abgebildeten Architekturausschnitte entsprechen in etwa der realen Grösse und stellen einen erweiterten perspektivischen Raum dar.

 

 


Medienberichte: 20min / FotoOnline

Daisy | 2008 | Megaposter 13x18m Stadthausfassade in Zürich

Das Plakat zeigt einen rosa Pudel, der sich in der Stadt Zürich befindet. Im Hintergrund ist ein Teil der Strasse und des Trottoirs sowie ein Stück Grünfläche sichtbar. Der Hund ist aus der Perspektive eines Erwachsenen zu sehen, der auf den Hund hinabschaut. Der Pudel seinerseits schaut direkt zurück. Dadurch schaut er in die ganze Welt hinaus. Auf dem Megaposter am Stadthaus wird er somit alle vorbeigehenden Leute, die zu ihm hoch sehen,s auch anschauen. Mit seinem Blick möchte er Kontakt aufnehmen und im Gegenzug auch die Aufmerksamkeit der Leute bekommen.Da es sich um einen zivilisierten Pudel handel, er outet sich dadurch, das er im schickem Rosa mit ordentlichem Haarschnitt daherkommt, liebt er es in der Stadt zu flanieren.Der trendy rosa Pudel mit Blick nach Aussen steht im Kontrast zum neogotischen Stil des Stadthauses, was eine gewisse Spannung ergibt. Auch das rosarote Pelzige mit einer Grünfläche auf der strengen Architektur des sandfarbenen Stadthauses, ergibt formal einen Blickfang.
Wettbewerb Schauplatz Stadthaus Zürich


 

 

pieces of cutting | 2008 | ca. 1000 Fotos (13x18cm) auf der Aussenmauer

Seit jeher versuchten Menschen die ganze Welt möglichst detailiert auf Karten fest zu halten. Mit meiner Arbeit ziehe ich das konsequent durch, indem ich mein Zimmer subjektiv fotografierte und sie an einem anderen Ort öffentlich wiedergebe. Eine Art Megabild bestehen aus ca. 1000 Einzelbildern. Damit soll gezeigt werden, wie obsessiv heute mit der Bildproduktion umgegangen wird und wie dadurch die Wirklichkeiten neu zusammengesetzt werden kann.

 

 

 

Periastron | 2008 | 19-teilige Fotografiearbeit, C-Prints auf 1mm Alu

Über ein Jahr habe ich Sternen und Weltraumbildern aus Zeitschiften, Zeitungen und dem Internet gesammelt. Auffallen ist, dass diese Bilder oft bunt sind. Was aber wird tatsächlich abgebildet? Ist es im Weltraum wirklich so bunt, oder wird da etwas sichtbar gemacht was gar nicht existiert?
Mittels Alltagsmaterialen wie schwarzes Papier, Mehl, Zucker, Perlen, Lipgloss, Nagellack usw. habe ich diese Bilder zu Hause nachgestellt und anschliessend abfotografiert. Dadurch entstanden absichtlich manipulierte Fotographien, sozusagen Eigenwelten die aber der „Wirklichkeit“ zum verwechseln ähnlich sehen, oder sogar wahr sein könnten.

 

 

Recherche und Watch | 2008 | Zwei Videos aufgenommen mit der Webcam

Bei „Recherche“ geht es um die Bewegungen der Augen, und wie sie den Bildschirm abtasten. Ich versuche nicht mit einen Gegenüber zu kommunizieren, wie es bei den meisten YouTube-Videos der Fall ist. Es ist wie eine Spiegelsituation, nur sieht der Betrachter nicht sich selbst, sondern mich. (Dauer 01.41min.
Bei „Watch“ kann man mich beobachten wie ich mein Lieblingsvideo (Fish Fight PV) in Youtube anschaue. (02.03min.)
Gezeigt am Videoex / Zürich und im Centre PasquArt Filmpodium / Biel

 

 

 

Jabber | 2007 | 2 Objekte aus getrocknetem Slimy mit Stecknadeln, 25 bzw 15cm

Anhand von Textrecherchen habe ich im Internet über das Wort „Jabber“ (Massing-Protokoll; engl. für plappern) Informationen gesammelt. Da dieser Begriff nicht bildlich existiert, entstand dieses Objekte anhand von den sich im Kopf gebildeten Bildern.

 

 

Labor | 2007 | Interaktive Flashanimation

Interaktive Flashanimation bei der man fünf verschiede absurde Versuche erfolgreich zu bewältigen hat. Je nach Geschicklichkeit werden Punkte erteilt.
Als Anstoss für diese Arbeit war ein Bild, dass 1997 in allen Zeitung zu sehen war. Es zeigte eine Maus mit einem künstlich gezüchteten menschlichen Ohr auf dem Rücken.

 

 

 


Werbung | 2005 | 9 C-Prints auf Papier A3-Format

Alle Objekte waren ursprünglich Werbeplakate. Durch lange Belichtungszeiten und Verwackelung sind neue Bilder entstanden. Diese Bilder waren nicht mehr als Werbung zu erkennen, da die Motive zu abstrakt wurden. Es entstanden neue „schöne“ Bilder mit einem malerischen Charakter.